Grammatik
Bei der Grammatikentwicklung zählt nicht die Zahl der Wörter, sondern ob dein Kind Sätze richtig baut und das Verb mit drei Jahren an die richtige Stelle setzt.
Grammatikentwicklung bei Kindern beschreibt, wie Kinder Wörter zu Sätzen verbinden und passend verändern. Erste Zweiwortsätze entstehen zwischen 17 und 28 Monaten, bis zum vierten Geburtstag ist eine grundlegende Grammatik erworben. Mit drei Jahren sollte das gebeugte Verb im Hauptsatz an zweiter Stelle stehen. Klingen die Sätze deines Kindes mit drei Jahren noch falsch, lass eine Fachperson die Sprache einschätzen.
Grammatikentwicklung bei Kindern beschreibt, wie dein Kind lernt, Wörter zu Sätzen zu verbinden und sie dabei passend zu verändern: das Verb zu beugen, die Mehrzahl zu bilden, den richtigen Artikel zu finden. Die ersten Sätze aus zwei Wörtern entstehen zwischen 17 und 28 Monaten, und bis zum vierten Geburtstag haben Kinder eine grundlegende Grammatik erworben.1
Dabei zählt nicht, wie viele Wörter ein Satz hat, sondern wie er gebaut ist. Mit drei Jahren sollte dein Kind einfache Hauptsätze bilden, in denen das Verb gebeugt ist und an der richtigen Stelle steht. Klingen seine Sätze dann noch falsch, ist das kein Grund zum Abwarten, sondern ein Grund, genau hinzuschauen.
Was Grammatik bei Kindern ausmacht
Grammatik ist das Regelwerk, nach dem aus einzelnen Wörtern ein verständlicher Satz wird. Fachleute unterscheiden dabei den Satzbau, also die Reihenfolge der Wörter, von den Wortformen, also der Art, wie sich ein Wort im Satz verändert.
Beim Satzbau dreht sich fast alles um das Verb. Im deutschen Aussagesatz steht das gebeugte Verb an zweiter Stelle, ganz gleich, womit der Satz beginnt: Mama fährt Auto. Morgen fährt Mama Auto.
Zu den Wortformen gehören die Endungen am Verb wie in ich spiele und du spielst, die Mehrzahl, die Artikel der, die und das und die Fälle wie in mit dem Ball. Das Erstaunliche daran: Niemand erklärt deinem Kind diese Regeln. Es hört sie aus dem heraus, was ihr jeden Tag miteinander sprecht.
Für mich als Sprachtherapeutin ist die Grammatik einer der wichtigsten Bereiche der Sprachentwicklung, weil ich an ihr sehe, ob ein Kind die Regeln seiner Sprache verarbeitet oder Wörter nur aneinanderreiht. Wie der Weg vom ersten Wort bis zum Nebensatz im Einzelnen aussieht, erkläre ich im Beitrag „Wie Kinder Grammatik lernen“.
So verläuft die Grammatikentwicklung
Die Grammatikentwicklung verläuft in Schritten, die aufeinander aufbauen. Wie schnell Kinder sie gehen, ist verschieden, deshalb lassen sich für die einzelnen Schritte nur Altersspannen angeben.1 Entscheidend ist, dass dein Kind vorankommt und nicht auf einer Stufe stehen bleibt.
Erste Wortverbindungen
Zwischen 17 und 28 Monaten bilden Kinder ihre ersten Zweiwortsätze.1 Sie klingen wie Hund weg oder da Auto. Bald folgen Sätze mit einem Verb in der Grundform wie du holen und erste Sätze mit gebeugtem Verb wie Hund bellt.1 Wie du diesen Schritt begleitest, zeigt dir „Zweiwortsätze: Wann Kinder Wörter verbinden“.
Um den zweiten Geburtstag lohnt sich ein genauer Blick. Spricht ein Kind mit 24 Monaten weniger als 50 Wörter und bildet es noch keine Zweiwortäußerungen, gilt es als Late Talker. Die 50 Wörter sind dabei die unterste Messlatte und nicht der Normalfall. Mit 24 Monaten sprechen Kinder in der Regel etwa 200 Wörter.2
Das Verb findet seinen Platz
Zwischen 24 und 34 Monaten bilden Kinder immer mehr Sätze mit gebeugtem Verb, danach auch Sätze mit Hilfsverb.1 Aus Papa Ball holen wird Papa holt den Ball, dazu kommen Sätze mit Hilfs- oder Modalverb wie Ich will auch malen. Dabei steht das gebeugte Verb an zweiter Stelle, die Grundform am Satzende.1 Fachleute nennen diese Regel Verbzweitstellung.
Zwischen dem zweiten und dem dritten Geburtstag sind einfache Sätze grammatisch richtig, etwa Der Ball ist bunt oder Ich habe Hunger.3 Für mich ist dieser Schritt der wichtigste der ganzen Grammatikentwicklung: Mit drei Jahren sollte der Hauptsatz stehen. Warum gerade die Stellung des Verbs so viel verrät, erkläre ich in „Verbzweitstellung: Ab wann das Verb an der richtigen Stelle steht“.
In dieser Zeit fragen Kinder nicht mehr nur nach dem Was, sondern auch nach dem Wie und dem Warum.3 Auch Fragen brauchen Grammatik: Das Fragewort steht vorn, das gebeugte Verb direkt dahinter, wie in Warum regnet es? Warum dein Kind gerade jetzt so viel fragt, liest du in „Warum-Phase: Was die vielen Fragen deines Kindes über seine Sprache verraten“.
Nebensätze und Feinschliff
Mit 34 bis 36 Monaten beherrschen Kinder die Formen des Verbs in der Gegenwart und das grammatische Geschlecht der Nomen, also ob es der, die oder das heißt.1 Zwischen dem dritten und dem vierten Geburtstag gelingen Nebensätze mit wenn, weil oder als immer besser, und Kinder beginnen, über Vergangenes und Zukünftiges zu sprechen.3
Länger brauchen die Fälle, die Mehrzahl und Formen wie gemalt: Hier können bis zur Schulzeit noch Fehler vorkommen, etwa die Tigers oder die Baggers.1 Zum Schulbeginn kann ein Kind problemlos Haupt- und Nebensätze bilden.3 Ich sage es dir ganz klar: Der Satzbau muss lange vor der Einschulung stehen. Fällt dir etwas auf, warte nicht bis zur Einschulung, sondern lass die Sprache jetzt einschätzen.

Drei Wörter sind noch kein Satz
Ob die Grammatik deines Kindes auf einem guten Weg ist, erkennst du nicht an der Zahl der Wörter, sondern an der Qualität der Satzbildung. Rico Ball spielen, Tommy Auto put macht oder Simon nicht das essen haben drei oder mehr Wörter. Korrekte Dreiwortsätze sind das trotzdem nicht, denn das Verb steht an der falschen Stelle und die Struktur des Hauptsatzes fehlt noch.
Richtig wäre Rico spielt Ball: Das Verb ist gebeugt und steht an zweiter Stelle. Sätze mit der Grundform des Verbs am Ende gehören bei Zweijährigen zu den normalen frühen Sätzen.1 Mit drei Jahren sollte dein Kind diesen Schritt aber hinter sich haben.
Mila ist drei und erzählt beim Abendessen: Mama morgen Oma fahren. Du verstehst sofort, was sie meint. Gebaut ist der Satz aber noch wie ein früher Satz: Das Verb steht ungebeugt am Ende. Ein Kind, dessen Satzbau gut vorankommt, sagt in diesem Alter eher Morgen fahren wir zu Oma.
Wenn Kinder zwischen 24 und 34 Monaten ihre Sätze mit gebeugtem Verb aufbauen, machen sie bei der Stellung des Verbs kaum Fehler.1
Genau deshalb ist ein Verb, das mit drei Jahren noch regelmäßig am falschen Platz steht, ein Signal. Fehler bei den Wortformen sind etwas anderes: Sagt dein Kind gegeht statt gegangen, hat es eine Regel entdeckt und wendet sie nur noch zu oft an. Aus meiner Sicht wird dieser Unterschied oft übersehen. Wörter lassen sich eben leichter zählen als Sätze beurteilen.
Spricht dein Kind noch gar nicht in Sätzen, geht es in „Mein Kind spricht noch nicht in ganzen Sätzen“ genau um diese Sorge. Spricht es grammatikalisch falsch, obwohl es schon längere Sätze bildet, hilft dir der Beitrag „Mein Kind bildet die Sätze falsch“ beim Einordnen.

Dysgrammatismus richtig einordnen
Dysgrammatismus ist der Fachbegriff dafür, dass ein Kind die Grammatik deutlich verzögert oder anhaltend fehlerhaft erwirbt. Fachleute sprechen auch von einer morphologisch-syntaktischen Störung, also einer Störung der Wortformen und des Satzbaus. Die medizinische Leitlinie zur Therapie von Sprachentwicklungsstörungen behandelt diese Störungen in einem eigenen Kapitel.4
Eine Sprachentwicklungsstörung, kurz SES, liegt vor, wenn die Sprache eines Kindes auf einer oder mehreren Ebenen deutlich von der altersgemäßen Entwicklung abweicht.4 Sie ist keine Seltenheit: Etwa 7,5 Prozent aller Kinder haben eine Sprachentwicklungsstörung ohne gravierende weitere Beeinträchtigungen.4 Eingeschränkte sprachliche Fähigkeiten sind laut Leitlinie ein erhebliches Risiko für andere Entwicklungsbereiche.4 Sprachstörungen können sich auf die Gefühle, die sozialen Fähigkeiten, die Freundschaften mit anderen Kindern und das Lernen auswirken.4
Ob dein Kind einen Dysgrammatismus hat, kann nur eine Fachperson nach einer genauen Untersuchung sagen. Du musst das nicht selbst beurteilen. Wichtig ist, dass du Anzeichen ernst nimmst, etwa Sätze wie Rico Ball spielen, die über längere Zeit so bleiben. Was hinter dem Begriff steckt und welche Anzeichen dazugehören, erkläre ich im Beitrag „Dysgrammatismus“.
Wann solltest du handeln?
Handeln solltest du, sobald die Sätze deines Kindes nicht zu seinem Alter passen oder sich über längere Zeit nicht verbessern. Abwarten ist bei der Grammatik keine gute Strategie. Diese Anlässe sind ein klarer Grund, die Sprache einschätzen zu lassen:
- Dein Kind verbindet um den zweiten Geburtstag noch keine Wörter miteinander.
- Es spricht mit drei Jahren noch nicht in Sätzen.
- Seine Sätze klingen mit drei Jahren fast alle falsch, etwa weil das Verb ungebeugt am Ende steht.
- Es nennt sich mit drei Jahren noch beim Namen und sagt nicht ich.
- Es ist frustriert, weil es nicht ausdrücken kann, was es möchte.
- Es kann mit vier Jahren noch nicht erzählen, was es erlebt hat.
- Die Fehler im Satzbau verändern sich über längere Zeit nicht.
Wächst dein Kind mit mehreren Sprachen auf, verursacht das keine Sprachentwicklungsstörung. Schau dann aber auch auf die Familiensprache: Macht dein Kind auch dort beim Satzbau keine Fortschritte, hol dir Hilfe und warte nicht darauf, dass es mit dem Kindergarten besser wird.
Schreib dir die Sätze deines Kindes wörtlich auf, mit Datum, und ergänze die Liste immer wieder. So siehst du, ob sich der Satzbau verändert. Nimm außerdem kurze Videos auf, wenn dein Kind erzählt, und zeig sie der Fachperson, falls dein Kind dort nicht sprechen mag.
Eine genaue Einschätzung der Grammatik kann nur jemand geben, der sich mit Sprache und Sprachentwicklung im Detail auskennt, also eine Sprachtherapeutin, ein Sprachtherapeut, eine Logopädin oder ein Logopäde. Warte damit nicht bis zur nächsten Vorsorge und schon gar nicht bis zur Einschulung. Im kostenlosen Erstgespräch bei Talk2Kids schauen wir uns die Sätze deines Kindes gemeinsam an.

Grammatik im Alltag stärken
Grammatik lernt dein Kind nicht durch Erklären oder Üben am Tisch, sondern im Gespräch mit dir. Du bist dabei sein wichtigstes Vorbild.
Ben schiebt sein Feuerwehrauto über den Teppich und ruft: Auto schnell fahren! Du antwortest: Ja, das Auto fährt ganz schnell! Du hast nichts verbessert, und trotzdem hört Ben den Satz mit gebeugtem Verb an der richtigen Stelle. Würdest du stattdessen sagen Das heißt: Das Auto fährt schnell. Sag das mal!, wird aus dem Spiel eine Prüfung.
Fehler im Satzbau korrigierst du deshalb nicht, indem du dein Kind zum Nachsprechen aufforderst, sondern indem du beiläufig in der richtigen Form wiederholst, was es gesagt hat.5 Fachleute nennen das korrektives Feedback. Verlangst du dagegen, dass dein Kind deine Korrektur nachspricht, kann das bei ihm ein Störungsbewusstsein auslösen, also das Gefühl, mit dem eigenen Sprechen stimme etwas nicht.4
Sagt dein Kind etwas richtig, bestätige es und ergänze etwas.5 Auf Da ist ein Hund. antwortest du zum Beispiel Ja, da ist ein Hund. Der wartet auf sein Herrchen. Sprich außerdem viel über das, was ihr gerade tut, etwa beim Kochen: Du schüttest das Wasser rein. Jetzt rühre ich. So hört dein Kind Verben in vielen Formen.
Hat dein Kind eine Sprachentwicklungsstörung, gehört es zu einer Fachperson, denn Förderung im Alltag allein reicht dann nicht aus. Die Leitlinie empfiehlt, Eltern nach Möglichkeit in die Therapie einzubeziehen.4 Das eine ersetzt das andere nicht, beides ergänzt sich. Konkrete Dialoge für Spiel, Bilderbuch und Alltag findest du im Beitrag „Grammatik und Satzbau im Alltag fördern“.
Auf den Satzbau kommt es an
Aus Hund weg wird in wenigen Jahren ein Satz wie Ich weiß, dass der Hund weggelaufen ist, weil das Tor offen war. Dafür muss dein Kind keine Regeln pauken, es braucht Gespräche, in denen es richtige Sätze hört. Entscheidend ist nicht, wie viele Wörter es aneinanderreiht, sondern ob seine Sätze richtig gebaut sind, und mit drei Jahren sollte der Hauptsatz stehen. Klingen die Sätze deines Kindes falsch oder verändern sie sich über längere Zeit nicht, lass die Sprache jetzt von einer Fachperson einschätzen und nicht erst vor der Einschulung.
Häufige Fragen zu Grammatik
Kurz beantwortet — ausführlich in den Beiträgen.
Ab wann sprechen Kinder in ganzen Sätzen?
Die ersten Sätze aus zwei Wörtern bilden Kinder zwischen 17 und 28 Monaten, zwischen dem zweiten und dem dritten Geburtstag werden einfache Sätze grammatisch richtig, etwa Der Ball ist bunt. Mit drei Jahren sollte dein Kind in ganzen Hauptsätzen sprechen, mit gebeugtem Verb an der richtigen Stelle. Ist das nicht so, lass seine Sprache von einer Fachperson einschätzen.
Ab wann sprechen Kinder grammatikalisch richtig?
Einfache Sätze sind zwischen dem zweiten und dem dritten Geburtstag grammatisch richtig, bis zum vierten Geburtstag sitzt eine grundlegende Grammatik. Zum Schulbeginn bildet ein Kind problemlos Haupt- und Nebensätze, bei Fällen, Mehrzahl und Formen wie gemalt können bis dahin aber noch Fehler vorkommen. Klingen die Sätze deines Kindes falsch, warte nicht ab und lass die Sprache von einer Fachperson einschätzen.
Ab wann sagt ein Kind „ich“ statt seines Namens?
Mit drei Jahren sollte dein Kind von sich in der Ich-Form sprechen, also Ich will Saft statt Paul will Saft. Nennt es sich in diesem Alter noch beim Namen, ist das ein Anlass, die Sprache von einer Fachperson einschätzen zu lassen. Achte dann auch darauf, ob seine Sätze sonst richtig gebaut sind.
Ab wann können Kinder die Vergangenheitsform?
Über Vergangenes zu sprechen beginnen Kinder zwischen dem dritten und dem vierten Geburtstag. Formen wie gegeht oder getrinkt zeigen dabei, dass dein Kind eine Regel entdeckt hat und sie noch zu oft anwendet; solche Fehler können bis zur Schulzeit vorkommen. Steht das Verb dagegen oft am falschen Platz, ist das ein Grund, genauer hinzuschauen.
Soll ich mein Kind verbessern, wenn es Sätze falsch bildet?
Nicht, indem du dein Kind zum Nachsprechen aufforderst, sondern indem du beiläufig in der richtigen Form wiederholst, was es gesagt hat: Auf Papa Auto fahren antwortest du Ja, Papa fährt Auto. So hört es das Vorbild, ohne sich korrigiert zu fühlen. Muss es deine Korrektur nachsprechen, kann das bei ihm das Gefühl auslösen, mit seinem Sprechen stimme etwas nicht.
Mein Kind ist fünf und macht noch Grammatikfehler: Ist das normal?
Einzelne Fehler bei Fällen oder Mehrzahl, etwa die Tigers, kommen mit fünf Jahren noch vor. Steht aber das Verb oft am falschen Platz oder sind viele Sätze falsch gebaut, passt das nicht mehr zu seinem Alter. Lass die Sprache deines Kindes jetzt von einer Fachperson einschätzen und warte damit nicht bis zur Einschulung.
Quellen & weiterführende Informationen
- 1Szagun, G.: Frühkindliche Sprachentwicklung. Beschreibung und Verlauf der typischen Sprachentwicklung, Politik & Kultur 2/2024, Deutscher Kulturratpolitikkultur.de
- 2Szagun, G.: Das Wunder des Spracherwerbs. So lernt Ihr Kind sprechen, Beltz, 1. Auflage 2007beltz.de
- 3Grundzüge der Sprachentwicklung, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), 2026kindergesundheit-info.de
- 4Interdisziplinäre S3-Leitlinie „Therapie von Sprachentwicklungsstörungen“, AWMF-Register 049-015, DGPP, 2022register.awmf.org
- 5So unterstützen Sie die Sprachentwicklung Ihres Kindes, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), 2026kindergesundheit-info.de
Diese Seite teilt allgemeines Wissen, ersetzt jedoch keine fachliche logopädische Diagnostik. Solltest du Bedenken hinsichtlich der Sprachentwicklung deines Kindes haben, sprich am besten vertrauensvoll mit deiner Kinderärztin oder deinem Kinderarzt.
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