Vorschule und Schuleintritt
Was dein Kind bis zur Einschulung sprachlich können sollte, wie Sprachförderung in der Vorschule gelingt und warum Abwarten bei Auffälligkeiten nicht hilft.
Sprachförderung in der Vorschule stärkt im letzten Kitajahr, was dein Kind für die Schule braucht: Sprachverständnis, Wortschatz, richtige Sätze, Erzählen und Laute heraushören. Laut AOK-Institut WIdO waren 2021 fast zwei Drittel der Kinder in Sprachtherapie fünf bis sieben Jahre alt. Ziel ist eine Sprache, die zum Schuleintritt sauber sitzt. Das ist keine Frist: Lass Auffälligkeiten sofort von einer Fachperson einschätzen.
Sprachförderung in der Vorschule heißt, dein Kind im letzten Kitajahr genau dort zu stärken, wo der Unterricht später ansetzt: beim Verstehen, beim Erzählen, bei richtigen Sätzen und beim Heraushören von Lauten. Das meiste davon passiert im Alltag, im Gespräch zwischen dir und deinem Kind.
Ich sage es dir ganz klar: Bis zum Schuleintritt sollte die Sprache deines Kindes sauber sitzen. Das ist das Ziel, keine Frist: Fällt dir vorher etwas auf, lass es jetzt von einer Fachperson einschätzen und nicht erst, wenn die Einschulungsuntersuchung ansteht.
Was die Sprache zum Schulstart braucht
Für die Schule braucht dein Kind eine Sprache, mit der es ohne deine Hilfe zurechtkommt. Es versteht, was die Lehrerin sagt, erklärt selbst, was es meint, und wird auch von Menschen verstanden, die es nicht kennen. Dafür spielen mehrere Bereiche zusammen:
- Sprachverständnis: Dein Kind versteht Aufträge, die an die ganze Gruppe gehen, und merkt, wenn es etwas nicht verstanden hat.
- Wortschatz: Es findet das passende Wort und kennt Wörter, die im Unterricht ständig fallen, etwa zwischen, zuerst oder gleich viele.
- Sätze: Es spricht in vollständigen Sätzen, in denen jedes Wort an der richtigen Stelle steht.
- Aussprache: Es bildet die Laute korrekt und spricht so deutlich, dass alle es verstehen.
- Erzählen: Es berichtet von einem Erlebnis so, dass du folgen kannst, auch wenn du nicht dabei warst.
- Laute heraushören: Es findet Reime, zerlegt Wörter in Silben und hört immer besser, mit welchem Laut ein Wort beginnt.
Wie diese Bereiche zusammenhängen und woran du erkennst, ob dein Kind auf einem guten Weg ist, beschreibe ich ausführlich in „Sprachliche Voraussetzungen für den Schulstart“.
Bei der Aussprache gibt es klare Grenzen. Die allermeisten Laute sollte dein Kind schon seit dem vierten Geburtstag korrekt bilden, das /SCH/ spätestens seit dem fünften. Ab dem vierten Geburtstag sollten auch Menschen außerhalb der Familie dein Kind gut verstehen. Sagt dein Kind kurz vor der Einschulung noch Sule statt Schule, klingt das vielleicht niedlich. Für das Lesen- und Schreibenlernen ist es nicht gut. Mehr dazu unter „Welche Laute muss mein Kind zur Einschulung sprechen können?“.
Genauso wichtig sind die Sätze. Die Satzstellung eines Hauptsatzes sollte dein Kind schon mit drei Jahren beherrschen. Sagt dein Vorschulkind noch Ich auch Eis haben oder Gestern ich bin Fahrrad gefahren, steht das Verb an der falschen Stelle. Verlass dich nicht darauf, dass sich das bis zur Schule erledigt. Schreib dir solche Sätze wörtlich auf und lass die Sprache jetzt einschätzen. Deine Liste hilft der Fachperson dabei.
Beim Wortschatz zählt nicht, wie viele Wörter dein Kind aufsagen kann. Entscheidend ist, ob es im richtigen Moment das passende Wort findet, statt das Ding da zu sagen, und ob es versteht, was im Stuhlkreis oder im Unterricht erklärt wird.
Emil kommt vom Waldtag nach Hause und sprudelt los: Und dann der da, der hat so gemacht, und dann sind wir da hin. Du warst nicht dabei und verstehst kaum etwas. Ein anderes Kind erzählt denselben Tag so: Wir haben einen Fuchsbau gefunden, und Paul wäre fast reingefallen. Beim zweiten Satz siehst du die Szene vor dir. Warum das Erzählen vor der Schule so viel zählt, erkläre ich in einem eigenen Beitrag.
Ein Bereich gerät leicht aus dem Blick, obwohl er für die Schule so viel zählt: das Spiel mit Lauten. Fachleute nennen es phonologische Bewusstheit, also die Fähigkeit, Wörter in Silben und Laute zu zerlegen und Reime zu erkennen. Sie ist eine Voraussetzung dafür, dass dein Kind in der Schule lesen und schreiben lernt.1
Nicht bis zur Einschulung warten
Die Einschulung ist das Ziel, bis zu dem die Sprache sitzen sollte, und kein Termin, bis zu dem du abwarten kannst. Fällt dir vorher etwas auf, ist der richtige Moment jetzt.
Sprachentwicklungsstörungen gehören zu den häufigsten Störungen im Kindesalter, betroffen ist etwa jedes zehnte Kind.1 Von einer Sprachentwicklungsstörung, kurz SES, sprechen Fachleute, wenn die Sprache deutlich von der altersgemäßen Entwicklung abweicht, und sie ist immer behandlungsbedürftig.1 Eine Sprachentwicklungsstörung kann sich auch auf Gefühle, Freundschaften und das Lernen auswirken.1
Fast zwei Drittel der Kinder, die 2021 eine Sprachtherapie bekamen, waren nach einer Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK zwischen fünf und sieben Jahre alt.2
Der Gipfel liegt also genau rund um die Einschulung. Ich wünsche mir, dass Kinder nicht erst dann auffallen, wenn die Schultüte schon gekauft ist. Denn eine Sprachtherapie soll nicht nur die Sprache aufbauen, sondern auch schulischen Folgen vorbeugen.1 Je früher sie beginnt, desto mehr Zeit bleibt dafür bis zum Schulstart.
Verlass dich dabei nicht allein auf die Vorsorge. Auch die U9 ist nur eine Momentaufnahme. Eine genaue Einschätzung der Sprache kann nur jemand geben, der sich mit Sprache und Sprachentwicklung im Detail auskennt, also eine Sprachtherapeutin, ein Sprachtherapeut, eine Logopädin oder ein Logopäde.
Wann solltest du handeln? Lass die Sprache deines Vorschulkinds einschätzen,
- wenn Menschen außerhalb der Familie dein Kind oft nicht verstehen,
- wenn es Laute auslässt, ersetzt oder vertauscht oder das /SCH/ nach dem fünften Geburtstag noch nicht sitzt,
- wenn sich viele seiner Sätze falsch anhören,
- wenn es nicht erzählen kann, was es erlebt hat,
- wenn es Aufträge oft nicht versteht und nur nachmacht, was die anderen Kinder tun,
- wenn es frustriert ist, weil es nicht sagen kann, was es möchte,
- wenn es mit Reimen, Silben und Anfangslauten auffallend viel Mühe hat.
Ein einziger Punkt reicht als Anlass. Abwarten ist keine Strategie, schon gar nicht im letzten Jahr vor der Schule. Im kostenlosen Erstgespräch bei Talk2Kids schauen wir uns die Sprache deines Kindes gemeinsam an.

Sprachförderung in der Vorschule
Sprachförderung in der Vorschule beginnt nicht am Arbeitsblatt, sondern im Gespräch mit dir. Die Kita ergänzt das, gerade im Vorschuljahr. Sprachförderung in der Kita ist ein pädagogisches Angebot und keine Therapie.1 Eine Sprachentwicklungsstörung behandelt sie nicht, und einen falsch gebildeten Laut neu aufzubauen gehört in die Hände einer Fachperson. Wie du dein Vorschulkind sprachlich fördern kannst, ohne dass es sich nach Üben anfühlt, vertiefe ich gesondert. Hier die drei Bereiche, auf die es im letzten Kitajahr besonders ankommt.
Erzählen und Wörter im Alltag
Lina steigt nach der Kita ins Auto. Du fragst: Wie war’s? Lina sagt: Gut. Das Gespräch ist vorbei, bevor es angefangen hat. Fragst du stattdessen Was habt ihr heute im Garten gebaut?, hat Lina etwas vor Augen und fängt an zu erzählen.
Hör dann wirklich zu, frag nach und hilf beim Ordnen: Und was war zuerst? Fehlt Lina ein Wort, gib es ihr nebenbei, statt sie abzufragen. Sagt sie Ich hab die Turm gebaut, antwortest du: Ah, du hast den Turm gebaut. So hört sie die richtige Form, ohne sich verbessert zu fühlen.
Übt auch das Nachfragen: Was heißt das? Wer sich traut, so zu fragen, muss im Stuhlkreis und später im Unterricht nicht still raten.
Lass dein Kind nach dem Vorlesen erzählen, was in der Geschichte passiert ist, gern mit dem Buch in der Hand. Hilf nur, wenn es hängen bleibt.
Mit Lauten spielen
Phonologische Bewusstheit übst du spielerisch: Silben zählen, Reime finden, Ich höre was, was du nicht hörst, und das fängt mit /M/ an. Wie gut Kinder Laute in Wörtern heraushören, sagt ihr späteres Lesen und Rechtschreiben mit voraus, das zeigt eine Auswertung von 21 Längsschnittstudien aus dem deutschen Sprachraum.3 Das Heraushören einzelner Laute hängt dabei enger mit dem Lesen und Schreiben zusammen als das Reimen.3
Heißt im Umkehrschluss: Reime sind ein schöner Einstieg, der Weg führt aber zu den einzelnen Lauten. Ich denke bei der phonologischen Bewusstheit übrigens immer auch an die Aussprache, denn sie hängt auch mit Aussprachestörungen zusammen, bei denen ein Kind Laute nach einer Regel vertauscht.
Trainiert wird die phonologische Bewusstheit bevorzugt in festen Vorschulprogrammen.1 Ein Beispiel dafür stelle ich in „Hören, lauschen, lernen: Das Würzburger Trainingsprogramm im letzten Kitajahr“ vor. Solche Programme stärken die phonologische Bewusstheit nachweislich und wirken auch auf das spätere Lesen und Rechtschreiben, allerdings schwächer.4
Welche weiteren Fähigkeiten dein Kind für das Lesen- und Schreibenlernen mitbringen sollte, zeigt „Vorläuferfähigkeiten für Lesen und Schreiben: Was dein Kind vor der Schule braucht“. Und wenn du dich fragst, ob sich bei deinem Kind eine Lese-Rechtschreibstörung, kurz LRS, anbahnen könnte, hilft dir „LRS früh erkennen: Hinweise vor der Schule“ weiter.
Wenn dein Kind mehrsprachig aufwächst
Wächst dein Kind mit einer anderen Familiensprache auf, fragst du dich vielleicht, ob sein Deutsch für die Schule reicht. Zuerst das Wichtigste: Mehrsprachigkeit verursacht keine Sprachentwicklungsstörung. Sprich mit deinem Kind die Sprache, in der du zu Hause bist, und sorg dafür, dass es in Kita und Freizeit viel Deutsch hört.
Genau hinschauen solltest du, wenn dein Kind auch in seiner Familiensprache keine Fortschritte macht. Dann warte nicht darauf, dass es mit Kita oder Schule besser wird, sondern hol dir Hilfe bei einer Fachperson. Reicht nur das Deutsch noch nicht, sprich mit der Kita über zusätzliche Sprachförderung.
Tests und Untersuchungen vor der Schule
Vor der Schule wird die Sprache deines Kindes oft auf zwei Wegen angeschaut: mit einer Sprachstandsfeststellung in Kita oder Schule und bei der Schuleingangsuntersuchung des Gesundheitsamts. Beides sind Momentaufnahmen und keine Diagnose.
Sprachstandsfeststellung in der Kita
Mit einer Sprachstandsfeststellung, oft auch Sprachstandserhebung genannt, soll erkannt werden, ob ein Kind vor der Einschulung zusätzliche Sprachförderung braucht.5 Die Bundesländer handhaben diese Feststellung unterschiedlich.1 In einigen Ländern machen alle Kinder im letzten Kitajahr einen Sprachtest.5 Wie der Test bei euch heißt und wann er stattfindet, erfährst du in deiner Kita oder an der Grundschule.
Ein solcher Test erfasst immer nur einen Ausschnitt der Sprache deines Kindes.5 Auch die Sprachförderung, die nach einem auffälligen Ergebnis folgt, gehört zur Pädagogik und nicht zur Therapie.1 Hast du trotz eines unauffälligen Tests Zweifel, lass die Sprache von einer Fachperson einschätzen. Was bei einer Sprachstandserhebung vor der Einschulung geprüft wird und was das Ergebnis bedeutet, lohnt einen genaueren Blick.
Die Schuleingangsuntersuchung
Die Schuleingangsuntersuchung, oft auch Einschulungsuntersuchung genannt, ist die einzige Untersuchung, die flächendeckend alle Kinder erreicht, und sie enthält ein standardisiertes Entwicklungsscreening.6 Welches Verfahren dabei genutzt wird, ist nicht in allen Bundesländern gleich.6 Ein Screening ist ein grobes Sieb: Es soll Kinder finden, bei denen jemand genauer hinschauen sollte. Eine Sprachdiagnostik ersetzt es nicht.
Sie sollte deshalb nicht der erste Moment sein, in dem jemand genau auf die Sprache deines Kindes schaut. Wie die Sprache dort angeschaut wird und wie du dein Kind gut vorbereitest, erfährst du in „Einschulungsuntersuchung: So wird die Sprache geprüft“.

Einschulen, zurückstellen oder früher?
Rund um den Schuleintritt stehen Entscheidungen an, bei denen die Sprache eine große Rolle spielt. Die Regeln dafür unterscheiden sich je nach Bundesland, die Fragen dahinter sind überall dieselben.
Ist mein Kind bereit für die Schule?
Die Schulfähigkeit, oft auch Schulreife genannt, hängt nicht nur an der Sprache. Auch Konzentration, Selbstständigkeit, Bewegung und der Umgang mit anderen Kindern zählen. Die Sprache trägt aber den ganzen Schultag, vom Morgenkreis bis zur Hausaufgabe. Woran du die Schulfähigkeit insgesamt erkennst, fasst „Schulfähigkeit: Woran du erkennst, ob dein Kind bereit für die Schule ist“ zusammen.
Ein Jahr länger in der Kita?
Manche Eltern überlegen, ihr Kind wegen der Sprache ein Jahr später einzuschulen. Hier bin ich deutlich: Ein Jahr mehr verbessert die Sprache nicht von allein. Entscheidend ist, was in diesem Jahr passiert, und bei einer Sprachentwicklungsstörung gehört dazu eine Therapie. Was für und gegen eine Zurückstellung spricht, findest du in „Einschulung zurückstellen wegen der Sprache?“.
Früher in die Schule?
Ist dein Kind ein Kann-Kind, das auf Antrag früher eingeschult werden darf, lohnt ein ehrlicher Blick auf die Sprache. Schau genau hin, ob es längere Erklärungen versteht, geordnet erzählt und alle Laute sicher bildet. Zögerst du an einer dieser Stellen, ist das ein wichtiger Hinweis für eure Entscheidung. Worauf es bei dieser Entscheidung ankommt, liest du in „Kann-Kind: Mit fünf in die Schule? Was die Sprache dazu sagt“.
Sprachheilschule oder Regelschule?
Für Kinder, deren Sprache sehr deutlich beeinträchtigt ist, gibt es Schulen und Klassen mit dem Förderschwerpunkt Sprache, oft Sprachheilschule genannt. Ob dieser Weg oder die Regelschule mit Unterstützung besser passt, ist eine Entscheidung im Einzelfall. Besprich sie mit der Fachperson, die dein Kind kennt, und mit der Schule. Für welche Kinder eine solche Schule passt und welche Fragen du vorher klären solltest, beantworte ich in „Sprachheilschule oder Regelschule? Die Schule mit Förderschwerpunkt Sprache erklärt“.
Was am Ende zählt
Sprachförderung in der Vorschule ist kein Extraprogramm, sondern das, was du jeden Tag mit deinem Kind besprichst, erzählst und spielst. Mein Ziel ist, dass zum Schuleintritt Verstehen, Wortschatz, Sätze, Aussprache und Erzählen sicher sitzen und das Spiel mit Lauten deinem Kind vertraut ist. Das ist ein Ziel, keine Frist: Fällt dir vorher etwas auf, lass es jetzt einschätzen und nicht erst im Sommer vor der Einschulung. Sprachtest und Schuleingangsuntersuchung sind Momentaufnahmen, dein Blick im Alltag kann viel früher etwas bemerken.
Häufige Fragen zu Vorschule und Schuleintritt
Kurz beantwortet — ausführlich in den Beiträgen.
Was sollte ein Vorschulkind sprachlich können?
Kurz vor der Schule sollte dein Kind Aufträge in der Gruppe verstehen und in vollständigen, richtig gebauten Sätzen sprechen, so deutlich, dass auch Fremde es verstehen. Es erzählt Erlebnisse so, dass andere folgen können, und spielt mit Reimen, Silben und Anfangslauten. Fällt dir in einem dieser Bereiche etwas auf, lass die Sprache von einer Fachperson einschätzen.
Wie kann ich mein Vorschulkind fördern?
Fördern kannst du dein Vorschulkind vor allem im Alltag: Stell konkrete Fragen, hör zu, hilf beim Erzählen, wiederhole falsche Sätze beiläufig richtig, lies vor und lass es nacherzählen. Spielt gemeinsam mit Silben, Reimen und Anfangslauten, Arbeitsblätter brauchst du dafür nicht. Bei einer Sprachentwicklungsstörung reicht Förderung allein aber nicht aus.
Ist Sprachförderung vor der Schule Pflicht?
Das regeln die Bundesländer unterschiedlich: In einigen Ländern machen alle Kinder im letzten Kitajahr einen Sprachtest, damit Förderbedarf früh erkannt wird. Was bei euch gilt, erfährst du in Kita oder Grundschule. Diese Förderung ist ein pädagogisches Angebot und ersetzt bei einer Sprachentwicklungsstörung keine Therapie.
Wie bereite ich mein Kind sprachlich auf den Schulstart vor?
Sprich mit deinem Kind darüber, was in der Schule passiert, übe mit ihm das Nachfragen mit Was heißt das? und lass es Erlebnisse erzählen und Aufträge mit mehreren Schritten ausführen. Vor allem aber: Sitzen Aussprache oder Sätze noch nicht, lass das jetzt einschätzen und nicht erst kurz vor der Einschulung.
Quellen & weiterführende Informationen
- 1Interdisziplinäre S3-Leitlinie „Therapie von Sprachentwicklungsstörungen“, AWMF-Register 049-015, DGPP, 2022register.awmf.org
- 2Sprachtherapien bei Kindern in der Pandemie: Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben, Pressemitteilung zum Heilmittelbericht, Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO), 2023aok.de
- 3Die Bedeutsamkeit der phonologischen Bewusstheit in der Vorhersage schriftsprachlicher Kompetenzen im Deutschen: Ein systematischer Literaturüberblick längsschnittlicher Studien, Pfost, Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 2015fis.uni-bamberg.de
- 4Wie effektiv sind Maßnahmen zur Förderung der phonologischen Bewusstheit? Eine meta-analytische Untersuchung der Auswirkungen deutschsprachiger Trainingsprogramme auf den Schriftspracherwerb, Fischer und Pfost, Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 2015fis.uni-bamberg.de
- 5Was für und gegen Sprachtests spricht, Zimmer, Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe), 2025nifbe.de
- 6Stellungnahme zu Schuleingangsuntersuchungen, Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ), 2025dgspj.de
Diese Seite teilt allgemeines Wissen, ersetzt jedoch keine fachliche logopädische Diagnostik. Solltest du Bedenken hinsichtlich der Sprachentwicklung deines Kindes haben, sprich am besten vertrauensvoll mit deiner Kinderärztin oder deinem Kinderarzt.
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